Sie ist berühmt, ohne ihr Gesicht zu zeigen: Felicia aus Schweden trägt beim Eurovision Song Contest eine Maske. In einem Interview erklärte die Sängerin nun die Gründe dafür.
Felicia (24) aus Schweden schlägt beim Eurovision Song Contest in Wien laute Töne an: Sie performt einen Pop-Song mit Techno-Elementen, begleitet von einer spektakulären Laser-Show. Ihr Beitrag „My System“ zählt in diesem Jahr zu den Favoriten des Musikwettbewerbs.
In Schweden war Felicia einst die Person hinter der berühmten Kunstfigur Fröken Snusk. Genau das sorgte damals für viel Gesprächsstoff: Die Kunstfigur war ausschließlich vermummt zu sehen. Niemand durfte erfahren, wer hinter der Maske steckt – das war sogar vertraglich geregelt, wie Felicia in einem Interview mit „Aftonbladet“ verriet.
Mittlerweile tritt Felicia unter ihrem echten Namen auf – die Maske trägt sie jedoch weiterhin. Auch beim Eurovision Song Contest zeigt die Musikerin ihr Gesicht nicht. Meist trägt sie einen Mund-Nasen-Schutz, wie man ihn aus den Corona-Jahren kennt. Das Verhüllen ihres Gesichts gehört inzwischen zur künstlerischen Identität der Sängerin.
Hinter der Maske steckt auch ein trauriger Grund
Doch hinter der Maske steckt auch ein ernster persönlicher Hintergrund. Die ESC-Künstlerin kämpft mit psychischen und gesundheitlichen Problemen. Unter anderem erhielt sie eine ADHS-Diagnose und leidet an Depressionen. Die Maske wurde für sie zu einem psychologischen Schutzschild, wie schwedische Medien berichten.
„Ich habe früher so viel Hass wegen meines Körpers bekommen. Und ich merke einfach, dass ich keinen Hass wegen meines Gesichts haben möchte“, erklärte die Sängerin gegenüber „Göteborgs-Posten“.
Felicia kündigte allerdings bereits an, die Maske irgendwann abzulegen. Gegenüber „Aftonbladet“ sagte sie: „Ich versuche jeden Tag, es zu wagen, mein Gesicht zu zeigen, und mich auf den Tag vorzubereiten, an dem sie runterkommt. Denn sie muss irgendwann runter. Das ist hier wie ein kleines Gefängnis.“ Vielleicht wäre der ESC 2026 dafür die perfekte Gelegenheit?
Für Schweden ist der Eurovision Song Contest ohnehin weit mehr als nur ein Musikwettbewerb. Mit sieben Siegen zählt das Land gemeinsam mit Irland zu den erfolgreichsten Nationen der ESC-Geschichte. Zuletzt gewann Loreen 2023 mit „Tattoo“, nachdem sie bereits 2012 mit „Euphoria“ triumphiert hatte.
Sängerin Felicia sorgte jedoch auch für dramatische Schlagzeilen. Denn sie kollabierte bei der Generalprobe zum ESC 2026. Kurz danach gab die Sängerin jedoch Entwarnung: „Heute geht es mir wieder gut. Ich habe genug Wasser getrunken und bin wieder fit. Jetzt bin ich bereit für meinen Auftritt“, lässt sie in der „Bild“-Zeitung verlauten. Kurz danach stand sie auch schon wieder auf der Bühne und zeigt sich fit fürs Finale.


















































