Bei „Let’s Dance“ ist Motsi Mabuse längst nicht mehr wegzudenken. Die Jurorin versprüht im RTL-Studio viel Energie und Tanzen gehört seit Jahrzehnten zu ihrem Leben. Doch nun spricht die 45-Jährige über eine schwierige Zeit, in der davon plötzlich kaum noch etwas übrig war. Die Perimenopause machte ihr körperlich und emotional schwer zu schaffen – zeitweise konnte sie nicht einmal mehr tanzen.
Seit Anfang 2025 bemerkte Motsi Mabuse (45) immer stärkere Veränderungen an ihrem Körper. Im Gespräch mit „Women’s Health UK“ berichtet die Tänzerin, dass sie sich zunehmend unwohl fühlte und mit einem deutlichen Energieverlust zu kämpfen hatte. Hinzu kamen Schmerzen in den Knien und starke Stimmungsschwankungen.
Motsi Mabuse: „Das machte mich unglücklich“
Für Motsi Mabuse eine enorme Belastung. Schließlich ist Bewegung nicht nur ihr Beruf, sondern ihre große Leidenschaft. Besonders bitter: Zeitweise konnte sie nicht einmal mehr gemeinsam mit ihrem Ehemann Evgenij Voznyuk tanzen. „Ich liebe es, mit meinem Mann zu tanzen, ich liebe Bewegung, und ich konnte das nicht mehr. Das machte mich unglücklich“, gesteht die „Let’s Dance“-Jurorin.
Mal fühlte sie sich glücklich, an anderen Tagen war ihr zum Weinen zumute oder sie wollte am liebsten überhaupt niemanden sehen. Die ständig wechselnden Gefühle hinterließen bei ihr das Gefühl eines Kontrollverlustes. „Du wachst jeden Tag auf und entdeckst eine neue Seite an dir. Das ist die Menopause“, beschreibt Motsi Mabuse diese Phase ihres Lebens. Morgens fragte sie sich: „Welcher Motsi begegne ich heute? Ist es diejenige, die mich zum Weinen bringen wird? Ist es diejenige, die glücklich ist? Ist es diejenige, die niemanden sehen will?“
Mittlerweile hat sich die 45-Jährige Unterstützung geholt. Eine Therapie half ihr dabei, mit den Veränderungen besser umzugehen. Gleichzeitig hätten die Erfahrungen auch ihren Blick auf die eigene Tochter verändert. Wenn die Achtjährige über ihre Gefühle spricht, hört Motsi Mabuse heute besonders genau hin und fragt nach, um herauszufinden, wie es ihrem Kind wirklich geht.
Auch körperlich wollte Motsi Mabuse Klarheit und ließ sich umfassend untersuchen. Dabei wurden laut dem Bericht Entzündungen sowie ein erhöhter Cortisolwert festgestellt. Zudem machten die Ärzte sie auf ein erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes aufmerksam.
Dieser Befund ist für die Tänzerin nicht ohne Bedeutung. Diabetes kommt in ihrer Familie bereits mehrfach vor: Sowohl ihre Eltern als auch ihre Großeltern sind betroffen. Während ihrer Schwangerschaft hatte Motsi zudem bereits Schwangerschaftsdiabetes. Ihr Arzt habe ihr deshalb deutlich gemacht, dass sie etwas verändern müsse, um ihre Gesundheit langfristig zu schützen.
Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der eigentlichen Menopause. In dieser Zeit beginnt sich der Hormonhaushalt zu verändern, insbesondere schwanken die Östrogen- und Progesteronspiegel stärker. Sie kann bereits mehrere Jahre vor der letzten Regelblutung beginnen, häufig irgendwann in den 40ern. Typische Beschwerden können unregelmäßige Perioden, Hitzewallungen, Schlafprobleme, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme sowie Muskel- oder Gelenkbeschwerden sein. Allerdings erlebt das jede Frau unterschiedlich.














































