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Moderator Daniel Boschmann rastet im TV aus: Neue WM-Regel findet er eine „Vollkatastrophe“

Daniel Boschmann
SAT.1 / Christoph Köstlin

Moderator Daniel Boschmann sorgt mit deutlichen Aussagen zur Fußball-Weltmeisterschaft für Diskussionen. Sowohl die neuen WM-Regeln als auch das Auftreten der deutschen Nationalmannschaft stehen bei dem „SAT.1 Frühstücksfernsehen“-Moderator in der Kritik.

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Die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko bringt einige Neuerungen mit sich. Während sich viele Fans auf das Turnier freuen, stoßen bestimmte Regeländerungen auf heftige Kritik. Auch Daniel Boschmann (45) kann den Neuerungen wenig abgewinnen und macht seinem Ärger öffentlich Luft.

Im Gespräch mit seiner Kollegin Karen Heinrichs wird schnell deutlich, wie unterschiedlich die Meinungen ausfallen. Während sie sich auf die geplanten Halbzeitshows mit internationalen Superstars freut – ähnlich wie beim American Football –, hält Boschmann davon überhaupt nichts.

„Football ist ja auch was Amerikanisches und das machen sie jetzt auch noch kaputt“

„Football ist ja auch was Amerikanisches und das machen sie jetzt auch noch kaputt“, schimpft er in einem TikTok-Video. Die Änderung sei eine „’ne Vollkatastrophe“, findet der Moderator. Vor allem die verlängerten Pausen sind ihm ein Dorn im Auge. Aus seiner Sicht bringen diese den Rhythmus der Spieler durcheinander. Hinzu kommen die neu eingeführten Trinkpausen, die er ebenfalls kritisch sieht. „Das macht was mit den Spielern, die haben ja ’nen regelmäßigen Betrieb. Dann haben sie diese beschissenen Trinkpausen auch noch eingeführt“, erklärt er. Wer große Stars sehen wolle, solle seiner Meinung nach lieber ein Konzert besuchen.

Daniel Boschmann rechnet mit der DFB-Elf ab

Erst vor Kurzem sorgte Daniel Boschmann mit Kritik an der deutschen Nationalmannschaft für Aufsehen. In der aktuellen Folge seines Podcasts „Zahltag“ spricht er darüber, wie sich Deutschland auf der internationalen Bühne präsentiert. Dabei kommt er auch auf das viel diskutierte Mannschaftsfoto der Nationalelf bei der WM 2022 in Katar zu sprechen.

Das Mannschaftsfoto der deutschen Nationalelf bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar ging um die Welt. Vor dem ersten Gruppenspiel gegen Japan hielten sich die Spieler demonstrativ die Hand vor den Mund. Hintergrund war das Verbot der „One Love“-Kapitänsbinde durch die FIFA. Mit der Aktion wollte das Team ein Zeichen setzen und auf die eingeschränkten Möglichkeiten des Protests aufmerksam machen.

Für Daniel Boschmann bleibt die Geste jedoch bis heute kritisch zu bewerten. In seinem Podcast ordnet er die Aktion in einen größeren politischen Zusammenhang ein. Wer für sich beanspruche, Werte zu vertreten und sich als „Anwalt des Völkerrechts“ zu verstehen, müsse diese Haltung auch konsequent leben, findet der Moderator.

Vor allem die aus seiner Sicht fehlende Konsequenz stößt ihm dabei auf. „Peinlich war das“, resümiert er in seinem Podcast – und meint damit nicht den Protest an sich, sondern dessen Wirkung und Umsetzung. Seiner Ansicht nach hätte es nur zwei glaubwürdige Möglichkeiten gegeben: „Entweder fahre ich hin und mache da mit, oder ich fahre nicht hin und setze ein Signal.“

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