Im Januar verkündete der SWR, dass die Show „Immer wieder sonntags“ eingestellt wird. Nun packt Stefan Mross über den ARD-Rauswurf aus und zeigt sich über die Einstellung des Kultformats fassungslos.
„Die Einstellung von ‚Immer wieder sonntags‘ ist eine schmerzhafte Entscheidung, die wir sehr sorgfältig abgewogen haben und die uns angesichts des großen Erfolgs nicht leichtfällt. Die wirtschaftliche Situation des SWR lässt uns aber keine andere Wahl. Wir gehen diesen Schritt mit großer Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber Stefan Mross und dem gesamten Team, die über viele Jahre Großartiges geleistet haben“, erklärte SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler laut einer Mitteilung.
Nun meldet sich erstmals Stefan Mross zu Wort. „Als mir die Entscheidung des Senders mitgeteilt wurde, nur wenige Stunden, bevor die Öffentlichkeit davon erfuhr, hat mir das den Boden unter den Füßen weggezogen“, erklärte der Moderator in der „Bild“-Zeitung.
Dann verrät er weitere Details über den „schlimmen Tag“: „Ich dachte eigentlich, mein Produzent und ich würden uns mit den Senderverantwortlichen zu Gesprächen darüber treffen, wie wir für die Zukunft der Sendung planen wollen. Ich hatte beste Laune. Bis mir auffiel, dass am Tisch nur zwei Personen vom SWR saßen, meine Unterhaltungschefin und ein Mann. Ganz förmlich. Ich witzelte noch: Oha, das schaut ja nach Kündigung aus. Dann sagte einer der beiden: ‚Ja, damit wären wir schon beim Thema. Das Format wird eingestellt‘.“
„Er sagte mir knallhart ins Gesicht, dass nach dieser Staffel Schluss ist“
Stefan Mross wettert: „Er sagte mir knallhart ins Gesicht, dass nach dieser Staffel Schluss ist. Sie hätten mir bereits eine Erklärung für die Öffentlichkeit vorbereitet, die ich nur noch unterschreiben müsse. Das war eiskalt:.“ Und weiter: „Die beiden haben allen Ernstes von mir verlangt, dass ich innerhalb von zehn Minuten Zitate freigeben soll, die sie für mich formuliert hatten. Als wäre das Aus meiner Show in beiderseitigem Einvernehmen erfolgt. Ich stand unter Schock, weigerte mich, irgendwas zu unterschreiben. Ich sagte meiner Partnerin Eva, die beim Gespräch dabei war: Lass uns hinausgehen an die frische Luft. Damit ich einen klaren Kopf bekomme.“


















































