Beim OMR-Festival in Hamburg überraschte Olivia Jones mit einem ehrlichen Geständnis. Die Dragqueen offenbarte, dass sie eigentlich lieber hetero gewesen wäre.
Olivia Jones (56) steht für Vielfalt und Toleranz. Die 56-Jährige ist die wohl bekannteste Dragqueen, Gastro-Unternehmerin und Realitystar. Zudem moderiert sie auch die TV-Show „Die Stunde danach“ nach dem Dschungelcamp.
Ihr schrilles Auftreten ist ihr Markenzeichen. Doch nun gestand Olivia Jones in einem Panel-Talk mit Moderatorin Janin Ullmann (44) auf der Digitalmesse OMR, dass sie lieber hetero gewesen wäre.
„Ich hätte, wie wahrscheinlich jeder andere Jugendliche auch, hetero gewählt“
„Das, was ich bin, habe ich mir nicht ausgesucht. Das ist eine Veranlagung. Ich bin anders, ich versuche aber, das Beste daraus zu machen. Aber ich kann hier auch sagen, wenn ich die Wahl gehabt hätte zwischen homosexuell und heterosexuell. Ich hätte, wie wahrscheinlich jeder andere Jugendliche auch, hetero gewählt. Weil das der einfachere Weg ist. Aber wenn man diese Veranlagung hat, dann braucht man einfach Unterstützung und Liebe und muss immer seinem Herzen folgen. Ich hoffe, dass das ein Denkanstoß für viele Eltern ist, ihre Kinder zu unterstützen. Denn Gewalt gegen Schwule steigt wieder, das macht mir große Sorgen“, sagt Olivia Jones.
Olivia Jones war oft Hass ausgesetzt
In einem weiteren Interview mit der „Bild“-Zeitung erklärt Olivia Jones, dass sie oft Hass ausgesetzt war: „Hass und Shitstorms geben mir Rückenwind. Instagram ist ein interessantes Medium. Es ist aber natürlich so, dass jeder da unreguliert seine Meinung äußern darf. Ich kenne ja noch die Zeiten ohne Instagram. Der Hass hat sich verändert im Laufe der Jahre. Weil man heute seinen Hass anonym ausleben kann.“
Von Dating im Internet hält Olivia Jones nichts. „Ich bin ja glücklicher Single. Also über Internet jemanden kennenzulernen, ist schwierig. Ich habe das mal versucht, dann sahen die aber in echt plötzlich gar nicht so aus, wie auf dem Foto. Also, ich bin für die freie Wildbahn. Ich muss jemanden sehen. Und vielleicht auch gleich anfassen können“, so die Dragqueen.

















































