Das ZDF zeigt eine neue Royal-Reportage über Königin Elizabeth II. (†96) und verspricht neue Enthüllungen. Zahlreiche Menschen kommen in der Doku zu Wort, die ihr nahe standen.
Im Alter von 96 Jahren ist Königin Elizabeth II. im Jahr 2022 verstorben. In einer neuen ZDF-Doku kommen unter anderem ihre Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof und ihr Schneider zu Wort.
Unter anderem erinnert sich der frühere Erzbischof von Canterbury Justin Welby an gemeinsame Autofahrten. „Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist“, erinnert er sich in der ZDF-Reportage. Er beschreibt Königin Elizabeth II. als detailgenau und dass sie immer auf alles genau vorbereitet war.
Zudem wird auch offenbart: Königin Elizabeth II. und Prinz Philip waren 70 Jahre lang verheiratet – jedoch soll es nicht immer harmonisch zugegangen sein. Während einer Reise in Australien soll es 1954 zu einem heftigen Streit gekommen sein.
Wann läuft die Reportage über Königin Elizabeth II.?
Das ZDF zeigt die Produktion „Die Queen und ich“ von Filmemacherin Julia Melchior am 14. April 2026 um 20.15 Uhr. Wer nicht warten will, kann den Film auch am 9. April 2026 um 20.15 Uhr auf dem Kulturkanal ARTE schauen. Die Doku ist ab dem 10. April 2026 zudem in der Mediathek verfügbar.
Darum geht es in der ZDF-Doku „Die Queen und ich“
Für viele schien sie unsterblich, für manche bleibt sie es: Elizabeth II., die Jahrhundertkönigin. Vertraute aus dem „Inner Circle“ teilen erstmals ihre Erinnerungen an die Queen. Die Privatsekretärin, ein Freund, ein Bischof, ihr Schneider – durch ihre Erzählungen kommt der Film „Die Queen und ich“ der Monarchin sehr nah. Denn was sie wirklich dachte und empfand, was sie bewegte und inspirierte, war immer ein Geheimnis.
Ihre Liebe zu Schloss Windsor und ihren rasanten Fahrstil erlebte der frühere Erzbischof von Canterbury als Wochenendgast und Beifahrer der Queen. Doch stets war sie Profi. „Sie schuf eine entspannte Atmosphäre. Aber es war klar, wer der Boss ist“, erinnert sich Bischof Justin Welby an seine Vieraugengespräche mit der Queen. Sie war immer akribisch vorbereitet und vergaß kein Detail. Gefürchtet ihre Frage „Sind Sie sich sicher?“.
Selbst wenn sie ein paar Tage bei ihren Freunden, den Warrens, verbrachte, kam sie ihren Pflichten nach. Die roten Lederkoffer mit den Staatspapieren hatte sie ebenso im Gepäck wie ihre Reitstiefel. John Warren beriet die Queen bei der Zucht ihrer Rennpferde. Täglich telefonierten und fachsimpelten sie, erzählt er und berichtet auch von einem Erlebnis mit ihrem Vater, das den Grundstein für ihre Pferdepassion legte.
Die dreireihige Perlenkette, die George VI. seiner Tochter schenkte, war ihr tägliches Accessoire. Jedes Tageskleid musste so gefertigt werden, dass die Kette zur Geltung kam. „Die Queen war durchaus kokett“, sagt Modeschöpfer Stewart Parvin, der die Queen zwanzig Jahre lang einkleidete, vom Entwurf bis zur Anprobe.
Zu ihrem ikonischen Look gehörte auch die Handtasche. Aber was ist dran an dem Handtaschen-Code, mit dem die Queen angeblich Signale an ihr Team sendete? Ihre Privatsekretärin klärt auf, wie die Kommunikation mit ihrer Chefin lief. Besonders gerne denkt Samantha Cohen an Aufenthalte mit der Queen in Balmoral, wo nicht nur die Amtsgeschäfte auf dem Plan standen, sondern auch viel gelacht und auch getanzt wurde.


















































