Gil Ofarim hat sich bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ die Dschungelkrone geholt. Beim Nachspiel fand Moderator Jan Köppen deutliche Worte und bereut den Umgang mit dem Skandal-Musiker.
Während der Dschungelcamp-Staffel war Gil Ofarim (43) das beherrschende Thema. Nach dem Davidstern-Skandal vor fünf Jahren war es ein erster großer TV-Auftritt – und wurde vor und während seiner Teilnahme in der RTL-Show regelrecht zerrissen. Dennoch konnte der 43-Jährige am Ende die Dschungelkrone mit nach Hause nehmen.
Im Dschungelcamp irritierte Gil Ofarim immer wieder mit einigen Aussagen. Demnach habe er eine Verschwiegenheitserklärung unterschrieben – dabei handelte es sich „nur“ um eine Unterlassungserklärung. Seine Aussagen hat RTL unkommentiert gelassen – auch der Sender musste sich deshalb viel Kritik gefallen lassen.
„Jetzt rede ich ganz kurz über mich, weil ich gerne auch etwas sagen würde. Und das sage ich nur für mich, aus mir heraus. Weil ich natürlich auch viel über Dinge nachgedacht habe und mich darüber ärgere, dass ich Dinge, die du im Camp gesagt hast, […] nicht richtiggestellt habe“, sagt Jan Köppen (42) beim Dschungelcamp-Nachspiel.
„Es ist keine Verschwiegenheitserklärung, es ist eine Unterlassung“
Damit meint er zum einen die Verschwiegenheitserklärung, welche es so in der Form nicht gab. Dazu sagt Gil Ofarim: „Es war falsch formuliert, das stimmt. Es ist keine Verschwiegenheitserklärung, es ist eine Unterlassung. Und da steht auch, dass man nicht darüber spricht, was verhandelt worden ist, warum es auch so gekommen ist und vor allem, wer was wem und wie viel zu überweisen hat.“
„Wolltest du Zweifel säen an dem, was da passiert ist?“
Jan Köppen konfrontierte Gil Ofarim ebenfalls mit der Behauptung, dass er freigesprochen wurde. Dazu stellt der Dschungelkönig klar, dass er sich falsch ausgedrückt habe. „Wolltest du Zweifel säen an dem, was da passiert ist?“, fragt der Moderator. „Ich habe nicht versucht, irgendwas umzudrehen oder irgendetwas zu säen. 17 Tage wurde nachgebohrt. […] Es war eine unglückliche Wortwahl, das gebe ich zu.“ Dann folgt von dem Musiker eine Entschuldigung: „Wenn es so wirkte, dann tut es mir leid. Ich habe sehr wenig gesagt und das tue ich weiterhin.“
Gil Ofarim beschwert sich, dass es nicht nur den Davidstern-Skandal in seinem Leben gebe: „Ich habe an mir gearbeitet, ich war in der Klinik. Mein Leben ist ein komplett anderes, wie es früher war. Und dann habe ich zugesagt für diese Show. Und alles, worum es ging in dieser Show, war nur dieses eine Ding. Nicht eine Karriere, die ich seit 1995 habe, auf der Bühne stehe, unterwegs war, Filme gedreht habe, Konzerte gegeben habe“


















































