Nach vier Jahren wird die Nachrichtensendung „RTL Direkt“ am heutigen Mittwoch eingestellt. Zuletzt präsentierte Pinar Atalay das Magazin – aber wie geht es nun für die Moderatorin weiter?
Es war damals ein echter Paukenschlag: Der Sender führte am 16. August 2021 zur Primetime das Nachrichtenformat „RTL Direkt“ ein und konkurrierte mit den „Tagesthemen“ in der ARD und dem „heute-journal“ im ZDF. Die Primetime bei RTL wurde durcheinandergewirbelt – Formate wie „Wer wird Millionär?“ oder „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ wurden für „RTL Direkt“ unterbrochen. Dem Sender gelang damit ein Coup. Denn man verpflichtete für das Nachrichtenmagazin zwei ARD-Schwergewichte – Pinar Atalay und Jan Hofer.
Doch nun ist Schluss: Am 23. Juli 2025 läuft die letzte Ausgabe von „RTL Direkt“. „Die News-Berichterstattung von RTL spielt weiterhin eine elementare Rolle, denn sie ist zu einem großen Teil mit verantwortlich für unseren Erfolg. Mit der Optimierung der Primetime bei RTL reagieren wir jedoch auf massive Nutzungsveränderungen. In Zeiten, in denen der Wettkampf um Aufmerksamkeit nie größer war, wird es immer wichtiger, mögliche Umschaltpunkte zu reduzieren, um die Verweildauer der Zuschauer beim Sender zu erhöhen. […] Deshalb haben wir uns schweren Herzens dazu entschieden, ‚RTL Direkt‘ zur Sommerpause einzustellen“, begründete Programmgeschäftsführerin Inga Leschek das Aus der Nachrichtensendung.
So geht es für Pinar Atalay nach dem Aus von „RTL Direkt“ weiter
Während sich Jan Hofer bereits vor längerer Zeit verabschiedet hat, stand Pinar Atalay bis zuletzt für das Format vor der Kamera. Aber wie geht es nach dem Aus von „RTL Direkt“ für die Moderatorin weiter? Die 47-Jährige wird dem Sender erhalten bleiben. Pinar Atalay gehört unverändert weiter zum Moderationsteam von „RTL Aktuell“. Zudem wird bereits an neuen Formaten mit ihr gearbeitet. So wird Pinar Atalay unter anderem ab Herbst mit einem ntv Talk starten.
Die Moderatorin wurde erst mit einem Preis geehrt
Erst Ende Juni wurde Pinar Atalay mit den „Horizont Awards“ als „Medienfrau des Jahres“ 2024 ausgezeichnet – gemeinsam mit ihren Kolleginnen Maybrit Illner und Sandra Maischberger. Die Jury lobte die „herausragenden journalistischen Leistungen“ und habe mit ihrer Moderation „neue Maßstäbe für politische Berichterstattung im Privatfernsehen“ gesetzt.
Pinar Atalay erklärte in ihrer Dankesrede: „In dieser komplexen Weltlage wird es immer wichtiger, akribisch zu hinterfragen, kritisch nachzubohren und richtig einzuordnen.“ Und das will sie bei dem Sender auch weiterhin umsetzen – künftig auch ohne „RTL Direkt“.


















































