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Johann Lafer spricht über unheilbaren Krebs im TV: „Bin auf dem Weg der Besserung“

Johann Lafer
RTL

Ende Mai sprach Johann Lafer erstmals öffentlich über seine Krebserkrankung. Seitdem muss sich der TV-Koch einer Chemotherapie stellen, die ihm einiges abverlangt. Aufgeben kommt für den 68-Jährigen dennoch nicht infrage: Bei „Grill den Henssler“ zeigt er sich wieder vor der Kamera – und wird im Studio mit Standing Ovations empfangen.

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Johann Lafer (68) ist seit mehr als vier Jahrzehnten aus der deutschen TV-Landschaft kaum wegzudenken. Den Zuschauern fiel auf, dass der 68-Jährige plötzlich mit einem deutlich veränderten Aussehen im „ZDF-Fernsehgarten“ zu sehen war. Schnell kamen Fragen zu seinem Gesundheitszustand auf. Wenig später machte der Starkoch den ernsten Grund öffentlich: Er ist an Lymphdrüsenkrebs erkrankt und muss sich einer intensiven Chemotherapie unterziehen.

Doch zurückziehen will sich Johann Lafer offenbar nicht. Im zweiten Teil des „Grill den Henssler“-Sommer-Specials, das VOX am 30. August 2026 zeigt und bereits am 3. Juni aufgezeichnet wurde, steht er als Koch-Coach auf der Bühne. Dort erlebt der 68-Jährige einen besonders bewegenden Moment: Das Publikum erhebt sich von den Plätzen und begrüßt ihn mit Standing Ovations.

„Ich freue mich sehr, dass ich am normalen Leben teilhaben darf“

Der emotionale Empfang berührt den TV-Koch sichtlich. „Ich freue mich sehr, dass ich am normalen Leben teilhaben darf“, erklärt Johann Lafer. Gleichzeitig gibt er ein hoffnungsvolles Gesundheitsupdate: „Ich bin auf dem Weg der Besserung und freue mich, dass die Menschen hinter mir stehen.“

Johann Lafer
Johann Lafer bei „Grill den Henssler“ – Foto: RTL

Die Diagnose erhielt Johann Lafer bereits im Januar 2024. Bei ihm wurde ein sogenanntes indolentes Non-Hodgkin-Lymphom festgestellt – eine langsam verlaufende und wenig aggressive Form der Erkrankung. Zunächst wusste davon nur sein engstes Umfeld. Erst deutlich später entschied sich der TV-Koch dazu, seine Erkrankung öffentlich zu machen.

Im Podcast „Rolling Pin Talks“ sprach Johann Lafer anschließend darüber, wie belastend die Geheimhaltung für ihn geworden war. Immer wieder habe er Termine absagen und dafür Erklärungen finden müssen, ohne den tatsächlichen Grund nennen zu können. Nach Gesprächen mit seiner Familie entschied sich der 68-Jährige schließlich für Offenheit. Dieser Schritt habe ihm nach eigener Aussage viel Druck genommen.

Zudem sprach er in dem Podcast auch über die Auswirkungen der Krebstherapie: „Das Schlimmste für mich ist nicht die körperliche Konstitution, sondern ich habe keinen Geschmack und kann nichts essen und habe offene Finger.“ Den Umständen entsprechend gehe es ihm aber gut. Heilbar ist der Krebs jedoch nicht – er könne lediglich eingedämmt werden.

VOX zeigt „Grill den Henssler“ am 30. August 2026 um 20.15 Uhr.

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