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„XY history“: Darum geht es in den zwei neuen Folgen der True-Crime-Doku

"XY history"
ZDF / [F] Marcus von Kleist / [M] ZDF Grafik

True-Crime-Fans bekommen im ZDF gleich doppelten Nachschub: „XY history“ kehrt mit zwei neuen Folgen zurück. Moderator Sven Voss blickt darin auf Verbrechen zurück, die deutsche Kriminalgeschichte geschrieben haben. Diesmal stehen zwei besonders erschütternde Fälle aus den 1960er- und 1980er-Jahren im Mittelpunkt.

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Der Ableger von „Aktenzeichen XY… Ungelöst“ beschäftigt sich mit historischen Kriminalfällen und zeichnet nicht nur die Taten, sondern vor allem die damaligen Ermittlungen nach. Zeitzeugen, Experten, Archivmaterial und Spielszenen zeigen, mit welchen Möglichkeiten Polizei und Ermittler damals nach den Tätern suchten.

Darum geht es in den neuen Folgen von „XY history“

Die Jagd nach dem Hammermörder

Eine Mordserie versetzt den Südwesten Deutschlands Mitte der 1980er-Jahre in Angst und Schrecken. Die Jagd nach dem „Hammermörder“ stellt die Ermittler vor große Rätsel. Er tötet Autofahrer und nutzt ihre Wagen als Fluchtfahrzeuge bei Banküberfällen. Trotz vieler Spuren scheint der Täter den Ermittlern immer einen Schritt voraus zu sein. Doch die verwendete Munition erregt einen Verdacht: Ist der Täter einer von ihnen?

Weil der Täter bei seinen Banküberfällen einen Vorschlaghammer einsetzt, tauft ihn die Presse den „Hammermörder“. Die Sonderkommission „Hammer“ steht vor einem Rätsel. Mehr als 100 Ermittler verfolgen über 4000 Spuren. Trotzdem bleibt der Täter lange ein Phantom. Erst als neue kriminaltechnische Untersuchungen den Kreis der Verdächtigen einengen, gerät Polizeiobermeister Norbert Poehlke ins Visier der Ermittler. Doch bevor er festgenommen werden kann, eskaliert die Situation.

"Der Hammermörder" bei "XY history"
ZDF / Saskia Pavek

Der Mörder aus der Nachbarschaft

Im Mai 1969 verschwinden zwei Jungen in Eberswalde. Als sie wenige Wochen später tot aufgefunden werden, beginnt in der DDR eine bis dahin beispiellose Fahndung nach dem Täter. Volkspolizei und Stasi ermitteln auf Hochtouren. Erstmals lässt die Polizei ein psychologisches Täterprofil erstellen. Dafür beschafft die Stasi sogar Unterlagen zum westdeutschen Kindermörder Bartsch. Doch die entscheidende Spur fehlt und die Angst wächst. Aus politischen Gründen wird der Fall weitgehend unter Verschluss gehalten, schließlich stellt die Polizei die Fahndung ein.

Doch mehr als zwei Jahre später schlägt der Täter erneut zu. Am „Tag der Republik“ verschwindet ein zwölfjähriger Junge. Wenig später wird auch er tot aufgefunden. Eberswalde ist im Ausnahmezustand: Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr allein auf die Straße, ein ganzer Stadtteil steht unter Polizeibewachung. Der Druck auf die Ermittler steigt von Tag zu Tag. Dann bringt die Aussage eines Jungen die entscheidende Wende.

Die zwei neuen Folgen von „XY history“ laufen am 30. September 2026 um 20.15 Uhr im ZDF.

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