Mitten in der laufenden Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ war plötzlich Schluss mit dem Quizzen. Doch weder ein technisches Problem noch eine strittige Frage sorgten für die unerwartete Pause. Stattdessen hatte die Produktion ein ganz anderes Problem entdeckt: Die Frisur von Günther Jauch saß offenbar nicht mehr perfekt.
Gerade einmal die 500-Euro-Frage war geschafft, als sich plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund meldete. „Herr Jauch, bevor es weitergeht, kommt mal kurz die Maske zu Ihnen“, lautete die Ansage aus dem Off. Der Moderator schien zunächst nicht so recht zu wissen, was los war.
Produktion stoppt „Wer wird Millionär?“ wegen Günther Jauchs Frisur
Schnell folgte jedoch die Entwarnung: „Es ist nichts Dramatisches. Es stehen nur ein, zwei Härchen bei Ihnen ab.“ Tatsächlich hatten sich einige Haare von Günther Jauch (70) selbstständig gemacht und standen sichtbar ab.
Der 70-Jährige nahm die ungewöhnliche Unterbrechung mit Humor. „Habe ich mich wieder so erregt?“, scherzte er in der RTL-Show. Eine Maskenbildnerin brauchte Günther Jauch am Ende allerdings gar nicht. „Ich kann selber“, stellte der Moderator klar und brachte seine Frisur kurzerhand mit der eigenen Hand wieder in Form.
Dabei hatte der Quizmaster noch eine ganz andere Sorge. „Nur aufpassen, dass das Müffchen nicht ganz abfällt“, witzelte Günther Jauch. Anschließend wollte er wissen: „Gut so?“ Aus dem Hintergrund kam schließlich das Okay: „Ja, so geht’s.“ Damit konnte das eigentliche Quiz weitergehen.

Giuseppe Russo schafft es bis zur 32.000-Euro-Frage
Auf dem Ratestuhl saß zu diesem Zeitpunkt Giuseppe Russo aus Grevenbroich. Der 38-jährige Rechtsanwalt mit italienischen Wurzeln hatte zuvor unter anderem von seiner Begeisterung für Fußballlegende Diego Maradona erzählt. Als Kind trug er sogar eine Maradona-Perücke. Sein Zweitname hätte beinahe Diego gelautet – doch seine Mutter war von dieser Idee wenig begeistert.
Nach der kuriosen Haar-Unterbrechung konzentrierte sich Giuseppe Russo wieder auf die Fragen und kämpfte sich weit nach oben. Bei 32.000 Euro wurde es schließlich zu riskant. Gesucht wurde, wer nach einer Gründungswelle im Winter 1965/66 kürzlich seinen 60. Geburtstag gefeiert hatte.
Da Giuseppe Russo die Antwort nicht wusste und keine Joker mehr zur Verfügung hatte, entschied er sich gegen das Zocken. Er stieg aus und nahm seinen bisherigen Gewinn mit nach Hause. Das Geld soll nun unter anderem in eine gemeinsame Reise mit seiner Familie fließen.


















































