Frisch gewaschenes Haar, das bereits nach wenigen Stunden wieder fettig wirkt: Dieses Problem kennen viele. Häufig wird in solchen Fällen zu zahlreichen Pflegeprodukten gegriffen – oft ohne den gewünschten Erfolg. Ein entscheidender Faktor wird dabei jedoch häufig unterschätzt: die Ernährung.
Schnell nachfettendes Haar entsteht meist durch eine Überproduktion von Talg auf der Kopfhaut. Dieser natürliche Schutzmechanismus kann aus dem Gleichgewicht geraten, etwa durch hormonelle Einflüsse, Stress oder eben durch die Ernährung. Zwar wird oft empfohlen, die Haare seltener zu waschen, um die Talgproduktion zu regulieren – doch auch die Auswahl bestimmter Lebensmittel kann eine wichtige Rolle spielen.
Wer mit schnell fettendem Haar zu kämpfen hat, sollte nicht ausschließlich auf Pflegeprodukte setzen. Eine ausgewogene Ernährung kann einen entscheidenden Beitrag leisten, um die Talgproduktion der Kopfhaut zu regulieren. In Kombination mit einer angepassten Haarpflegeroutine lässt sich so oft eine deutliche Verbesserung erzielen.

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Fettige Haare? Diese Lebensmittel können Abhilfe schaffen
Haferflocken
Haferflocken enthalten wichtige Mineralstoffe wie Zink, Kupfer und Eisen. Vor allem Zink gilt als zentraler Nährstoff, da es die Talgproduktion regulieren kann. Dadurch wird verhindert, dass das Haar zu schnell nachfettet.
Hühnchen
Hühnchen liefert wertvolle Vitamine, insbesondere aus der B-Gruppe sowie Vitamin E. Vitamin B unterstützt die Stoffwechselprozesse in der Haarwurzel, während Vitamin E das Haarwachstum fördern und vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlung schützen kann.
Avocado
Die Avocado ist reich an Biotin, auch bekannt als Vitamin H. Dieser Nährstoff trägt dazu bei, die Talgproduktion zu regulieren, und stärkt gleichzeitig die Haarstruktur. Nicht ohne Grund wird Biotin häufig auch in Haarpflegeprodukten eingesetzt.
Aprikosen
Aprikosen enthalten wertvolles Aprikosenkernöl, das eine schützende und ausgleichende Wirkung auf die Kopfhaut haben kann. Dadurch wird die natürliche Rückfettung unterstützt, ohne die Talgproduktion zu überreizen.
Nüsse
Nüsse stehen oft zu Unrecht in einem schlechten Ruf. Tatsächlich liefern sie gesunde, ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf Haut und Haare auswirken. Zusätzlich enthalten sie wichtige Mineralstoffe wie Zink, Kalzium und Magnesium, die zur Gesundheit der Kopfhaut beitragen.
Kartoffeln
Ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann sich ebenfalls auf die Talgproduktion auswirken. Kartoffeln wirken basisch und können helfen, ein solches Ungleichgewicht zu regulieren. Dadurch kann sich auch das Erscheinungsbild der Haare verbessern.


















































