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DSDS-Juror Xavier Naidoo

Supertalent & DSDS

Xavier Naidoo: Erstes Statement zum Video-Eklat!

TVNOW / Stefan Gregorowius

Es sind unschöne Szenen, welche im Netz aufgetaucht sind: In einem Clip ist Xavier Naidoo zu sehen, wo der DSDS-Juror mutmaßlich rassistische Textzeilen von sich gibt. Nun hat sich der Juror von „Deutschland sucht den Superstar“ selbst zu Wort gemeldet. 

„Eure Töchter, eure Kinder sollen leiden, sollen sich mit Wölfen in der Sporthalle umkleiden“, heißt es unter anderem in dem Video. Der Clip sorgte im Netz für heftige Kritik – zahlreiche User warfen ihm Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit vor. Und auch RTL forderte von ihm eine Stellungnahme – und diese kam jetzt auch bei Facebook.

Der Sänger weist die Rassismus-Vorwürfe entschieden zurück. „Xavier Naidoo hat ganz entschieden Vorwürfe wegen eines in den Sozialen Medien zirkulierenden Kurz-Videos mit einem Text aus dem Jahre 2018 zurückgewiesen. Rassenhass und Fremdenfeindlichkeit sind ihm völlig fremd, auch wenn er sich zuweilen emotional künstlerisch äußert. In einer persönlichen Erklärung wendet sich Naidoo gegen absolut falsche Interpretationen seiner Aussagen und bekräftigt, dass Menschen, die vor Kriegen flüchten, unserer Hilfe und uneingeschränkter Solidarität bedürfen“, schreibt Xavier Naidoo bei Facebook.

Xavier Naidoo

TVNOW / Stefan Gregorowius

Das komplette Statement von Xavier Naidoo

„Ich setze mich seit Jahren aus tiefster Überzeugung gegen Ausgrenzung und Rassenhass ein. Liebe und Respekt sind der einzige Weg für ein gesellschaftliches Miteinander. „Das bedeutet für mich aber auch, dass alle in der Verantwortung sind, wachsam gegenüber Angriffen auf ein friedliches Miteinander aller Menschen zu sein, egal aus welcher politischen Richtung und ungeachtet der Herkunft. Unsere Demokratie muss wehrhaft sein, um auch weiterhin ein Leben in Frieden und Eintracht führen zu können“, so Xavier Naidoo.

Und weiter: „Ich gehe nicht zuletzt als Christ fest davon aus, dass der weit überwiegende Anteil der Menschheit dies auch will. Tragische Gewalttaten wie etwa in Chemnitz, Halle, Hanau und andernorts gilt es zu verhindern; es kann auch nicht sein, dass etwa jüdische Schulkinder verstärkt Angst vor antisemitischen Übergriffen haben müssen. Auch meine Familie kam als Gast nach Deutschland und hat sich natürlich an Recht und Moralvorstellungen des Gastgebers gehalten. Diese Selbstverständlichkeit sollte für alle gelten – auch wenn nur ein sehr kleiner Teil dies missverstanden hat. Aber gerade dieser kleine Teil belastet alle anderen, die hierdurch in “Sippenhaft“ genommen und durch eine erschreckende Zunahme an Gewaltakten in Gefahr gebracht werden.“

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