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Diabetiker und Corona

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Wie stark sind eigentlich Diabetiker durch Corona gefährdet?

iStock / ismagilov

Das Coronavirus schränkt seit vielen Monaten unser alltägliches Leben ein und trotz der dritten gebrochenen Welle ist das Virus noch nicht von der Bildschirmfläche verschwunden. Die Gefahr einer Infektion ist noch immer da. Wie gefährlich kann Corona für Diabetiker werden?

Durch bundesweite Maßnahmen und Impfungen dämmen wir zwar das Virus immer weiter ein, doch verschwunden ist es noch immer nicht und so schnell wird es auch nicht verschwinden. Die potenzielle Gefahr einer Infektion wird also noch etwas bestehen bleiben. Was passiert, wenn man als Diabetiker das Coronavirus bekommt?

Wird Corona bei Diabetes gefährlicher?

Zwar war der erste deutsche Todesfall ein 78-Jähriger Mann, der auch an Diabetes erkrankt war. Doch hatte er bereits Herzprobleme und gehörte deshalb zur Risikogruppe. Wenn man allerdings noch relativ ist und keine Folgeerkrankungen hat, dann würde man nicht zur Risikogruppe gehören und es gebe auch kein erhöhtes Risiko eines schlimmen Krankheitsverlaufes. „Bei guter Blutzuckereinstellung besteht für Menschen mit Diabetes auch keine erhöhte Infektionsgefahr“, so Prof. Baptist Gallwitz, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik, des Universitätsklinikums Tübingen und Sprecher der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).

Achtung bei Begleiterkrankungen

Ganz anders sehe es aber aus, wenn man bereits unter Folge- oder Begleiterkrankungen leiden würde. Beispielsweise Herzkreislaufprobleme oder Organschäden. „Im Falle einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 haben sie ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf“, so der Mediziner. Das bestätigten mittlerweile auch mehrere Studien. Eine davon aus der Stadt Padua in Italien. Laut Gallwitz sollte man vor allem auf den Blutzucker achten und ihn immer stabil einzustellen. „Mit höheren Blutzuckerwerten steigt das Risiko von Begleitinfektionen wie etwa einer Harnwegsinfektion oder bakteriellen Bronchitis, die das Immunsystem zusätzlich schwächen können“, rät er Diabetikern.

Was tun bei Verdacht einer Infektion?

Wenn man Symptome wie Fieber, Husten, Halsschmerzen oder Müdigkeit hat, dann sollte man direkt den Hausarzt kontaktieren. Ebenso möglich wäre der ärztliche Bereitschaftsdienst. Außerdem sollte man unbedingt das Gesundheitsamt informieren. Fahre bei einem Verdacht nicht direkt in die Arztpraxis oder ins Krankenhaus. Du könntest nur andere Menschen gefährden. Frage lieber bei den genannten Ansprechpartnern nach, wie die nächsten Schritte aussehen. Schon gelesen? Kann man Corona und andere Viren durch Sport herausschwitzen?

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