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Hausfrau fälscht Hunderte Wikipedia-Artikel

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Weil ihr langweilig war: Hausfrau schreibt hunderte Wikipedia-Einträge

IMAGO / imagebroker

Jeder von uns nutzt Wikipedia, um nach dem ein oder anderen Begriff zu suchen, weil man wissen will, was dahintersteckt. Natürlich verlässt man sich darauf völlig blind. Immerhin ist es die größte Enzyklopädie, die es so gibt. Aber natürlich gibt es auch Falschinformationen. Manchmal können sich nämlich auch mal unabsichtlich Fehler einschleichen. Oder es gibt Fälle wie aktuell in China, bei denen absichtlich Daten gefälscht werden.

Weil eine Hausfrau einfach nur Langeweile hatte und genervt von ihrem Alltag war, verfälschte sie Hunderte Wikipedia-Einträge – und das über Jahre. Doch nun wurde die vermeintliche „Expertin“ entpuppt. So hat sie über sich selbst falsche Angaben gemacht, damit niemand merkt, dass sie gar nicht so viel Wissen hat.

Hausfrau fälscht Hunderte Wikipedia-Artikel

In der Schule hat man nie verstanden, warum man Wikipedia nicht als Quelle verwenden durfte – nun hat man dafür aber ein ganz gutes Beispiel. In China hat eine Frau unter dem Nutzernamen „Zhemao“ viele falsche Artikel über das russische Mittelalter verfasst. Ihre Artikel kamen sehr gut an und wurden anschließend sogar in andere Sprachen übersetzt. Weil es in China dafür so wenig Experten gibt, ging das auch eine Weile gut. Doch nun flog der komplette Schwindel auf – und das auch nur durch Zufall. Die Schriftstellerin Yifan wollte eigentlich nur ein paar Infos über die Silbermine Kachin recherchieren, als sie plötzlich misstrauisch wurde, erzählte sie gegenüber VICE.

Die Konsequenzen ihrer Lügen

Stolze 206 Artikel soll sie erstellt haben. Eine strafrechtliche Konsequenz scheint ihr bisher nicht zu drohen. Allerdings wurden alle Artikel natürlich gelöscht und auch alle ihre Konten auf Wikipedia gesperrt. Auch wenn es eigentlich nur Artikel sind, könnte sie durch ihre Lügen einen großen Schaden angerichtet haben. Die Hausfrau bezog öffentlich Stellung und entschuldigte sich für die Aktion, wie VICE berichtet. Ihr würde es wirklich sehr leidtun. Schon gelesen? Richard Hernandez: Dieser frühere Bänker sieht jetzt aus wie ein Reptil!

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