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Waldbrand in Kalifornien: Tiere sind der Feuer-Hölle hilflos ausgesetzt

Waldbrände in Kalifornien

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Waldbrand in Kalifornien: Tiere sind der Feuer-Hölle hilflos ausgesetzt

picture alliance / dpa / ZUMA Press / Chris Rusanowsky

Waldbrand in Kalifornien: Tiere sind der Feuer-Hölle hilflos ausgesetzt

In Kalifornien wüten derzeit die schlimmsten Waldbränden seit Jahrzehnten. Mindestens 44 Menschen sind schon gestorben. Die wahren Verlierer der Feuer-Hölle sind aber die Tiere: Während sich die Menschen in Sicherheit bringen, mussten viele ihre Haustiere zurücklassen. 

Mehr als 200 Menschen werden in Kalifornien vermisst. Noch immer sind die Waldbrände nicht unter Kontrolle und wüten weiter. Während es in den Schlagzeilen vor allem darum ging, welche Luxus-Villa der Prominenten als nächstes abfackelt, wurde eine Sache völlig vergessen: Die Tiere, die der Feuer-Hölle in der Promi-Hochburg hilflos ausgesetzt sind.

Hunderte Tiere verenden qualvoll

In Malibu sind unter anderem die Villen von Thomas Gottschalk und Miley Cyrus komplett abgebrannt und auch andere Luxus-Anwesen sind von den Waldbränden betroffen. Natürlich ist es tragisch, sein Hab und Gut zu verlieren – den materiellen Wert kann man jedoch ersetzen. „Es gibt größeres Elend auf der Welt“, erklärte Thomas Gottschalk gegenüber dem Bayerischen Rundfunk. Und damit hat er auch Recht. Während die Promis im Privatjet geflüchtet sind und finanziell ausgesorgt haben, müssen hunderte Tiere in der Feuer-Hölle zurückbleiben.

Facebook-Seite will Tiere und Besitzer zusammenbringen

Hunderte Tiere sind den Waldbränden in Kalifornien ausgeliefert – sie verbrennen oder verhungern qualvoll, weil sie kein Futter mehr finden. Die Wild- oder Haustiere sind auf Hilfe von Menschen angewiesen, denn auch sie haben ihren Lebensraum verloren. Es wurde jetzt eine Facebook-Seite California Wildfires Pets ins Leben gerufen, wo Fotos von Tieren gepostet werden, welche die Besitzer zurücklassen mussten.

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Mann rettet Haustiere seiner Freunde

Dieses Video geht gerade durchs Netz: Ein Helfer fuhr 144 Kilometer, um die Tiere seiner Freunde aus der Feuer-Hölle zu retten. Er rettete dann noch 17 weitere Tiere in unmittelbarer Umgebung und fuhr anschließend zu einer der Notunterkünfte. „Es war das schlimmste, was ich jemals gesehen habe! Diese Spur der Verwüstung hat mir das Herz gebrochen“, sagte Dan Sauvageau  dem Nachrichtensender CNN.

Foto: picture alliance / dpa / ZUMA Press / Chris Rusanowsky

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