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Harry Potter: Das machen die Stars heute!

Es kommt einem vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass Emma Watson als kleine Hexe in Hogwarts ankam. Doch was machen die Stars aus der Filmreihe eigentlich heute?

Für viele Kinofans war Emma Watson als Darstellerin der klugen Hexe Hermine Granger schließlich fester Bestandteil der Kindheit. Zarte zehn Jahre war Watson alt, als sie zum ersten Mal für die „Harry Potter“-Reihe vor der Kamera stand. Für sie war es der Start in eine erfolgreiche Karriere als Schauspielerin. Doch was wurde aus den anderen Kinder-Stars der Fantasy-Franchise?

Emma Watson

Emma Watson

ImageCollect / Birdie Thompson / AdMedia

Von allen Zauberlehrlingen von Hogwarts hat Watson heute wohl den größten internationalen Erfolg. Nach einem kleinen Part in „My Week with Marilyn“ sahnte sie schnell größere Rollen in hochkarätigen Projekten wie Sofia Coppolas „The Bling Ring“ oder Darren Aronofskys „Noah“ ab. Nebenbei machte die Schauspielerin ihren Bachelor-Abschluss in Literatur an der Brown-University und setzt sich seit 2014 als UN-Sonderbotschafterin für Frauen- und Mädchenrechte ein. Auch zukünftig scheint es mit Watson nur bergauf zu gehen – sie ergatterte unter anderem eine Hauptrolle in „Die Schöne und das Biest“.

Daniel Radcliffe

Daniel Radcliffe

ImageCollect / Birdie Thompson / AdMedia

Harry Potter höchstpersönlich hat es geschafft, den Mark-Hamill-Effekt zu umgehen. Während der Luke-Skywalker-Darsteller jenseits von „Star Wars“ wenig Erfolg feiern konnte, mauserte sich Daniel Radcliffe mit klugen Karriereschachzügen zum Charakterdarsteller. Noch bevor der letzte Teil der „Harry Potter“-Reihe ins Kino kam, bäumte er sich gegen sein Image als putziger Zauberlehrling auf und trat im düsteren Theaterstück „Equus“ splitternackt auf die Bühne. Auch danach setzte er auf sperrige Rollen und überzeugte als Dichter Allen Ginsberg in „Kill Your Darlings“ oder als (buchstäblich) gehörnter Eigenbrötler in „Horns“. Nebenbei verzückt er Popkultur-Fans mit ulkigen TV-Auftritten: Bei der „Tonight Show with Jimmy Fallon“ rappte er das Alphabet.

Rupert Grint

Rupert Grint

ImageCollect / Keith Mayhew / Landmark Media

Ebenso wie seine Kollegen Watson und Radcliffe arbeitet auch Grint alias Ron Weasley weiter an seiner Schauspielkarriere. Der Erfolg, den seine Co-Stars erlangten, blieb hingegen aus. Auf der Leinwand kam Rupert Grint über kleinere Rollen in wenig beachteten Filmen wie „Into the White“ oder „Lang lebe Charlie Countryman“ nicht hinaus. Abseits von der Leinwand gab es dennoch kleine Erfolge: 2012 durfte Grint die olympische Fackel im traditionellen Fackellauf tragen, ein Erlebnis, das er dem „Daily Telegraph“ als überwältigend beschrieb. Ende 2014 gab Grint sein Broadway-Debüt in „It’s Only a Play“.

Tom Felton

Tom Felton

ImageCollect / Vivienne Vincent / Landmark Media

Tom Felton war als Draco Malfoy neben Lord Voldemort wohl der größte Störfaktor im Leben von Harry Potter. Im wahren Leben hat der Schauspieler allerdings wenig mit dem arroganten Fiesling zu tun. Er verstand sich blendend mit seinen Co-Stars und ist bis heute eng mit Rupert Grint befreundet. Er ist weiterhin als Schauspieler aktiv und war unter anderem in der US-Serie „Murder in the First“ zu sehen. In „Planet der Affen: Prevolution“ durfte er den kultigen Satz „Nimm deine verdammten Dreckspfoten weg, du stinkender Affe“ sagen. Nebenbei ist er außerdem Stil-Vorbild für It-Girl Kim Kardashian – zumindest nach eigener Aussage.

Matthew Lewis

kukksi | Kevin Brück

Weibliche Fans staunten nicht schlecht über die Entwicklung, die Lewis als pummeliger Tollpatsch Neville Longbottom durchmachte. Er speckte ab, ließ sich die Zähne begradigen und lässt heute auf Instagram seine Muskeln spielen. Seine Karriere wartet allerdings bis heute auf den entscheidenden Kick. Seit „Harry Potter“ war er hauptsächlich in TV-Nebenrollen zu sehen, danach in der BBC-Serie „Bluestone 42“. Kein Wunder, dass er einem „Harry Potter“-Spin-off nicht abgeneigt wäre, wie er kürzlich in einem Interview sagte. Bevor jedoch ein Film mit Neville als Held in Betracht gezogen wird, entstand zunächst der Ableger „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“. (jic/spot)

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