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Bis zum Jahr 2050: Bald mehr Plastik als Fische im Meer!

Die Plastikflut in den Ozeanen ist eine tödliche Gefahr für Tiere – insbesondere für Fische. Im Meer landen 6,4 Millionen Tonnen Plastik-Abfälle – und das pro Jahr! Für die zahlreichen Tiere in den Meeren ist das eine Bedrohung und verschlucken den Müll – das hat dann meist tödliche Folgen.

97 Prozent des Wassers auf den Planeten befindet sich den Ozeanen. Daher brauchen wir intakte Weltmeere. Das Meer hat als Ökosystem viele Funktionen: Zum einen gibt es eine unglaubliche Artenvielfalt von Tieren und ist zudem ein wichtiger Klimafaktor.

150 Millionen Plastik in den Ozeanen

Derzeit sind die Weltmeere mit rund 150 Millionen Tonnen Plastikmüll verseucht – die Weltmeere ertrinken förmlich an Plastik. Rasierer, Zahnbürsten, Strohhalme, Plastikbecher, Flaschen oder auch CD-Hüllen befinden sich in Unmengen in den Weltmeeren. Auf jedem Quadratkilometer schwimmen 46.000 Teile Plastikmüll.

2050 mehr Müll als Fische in den Meeren

Laut einer Studie von Forschern der University of Georgia wird sich bis 2025 die Menge des Plastikmülls in den Weltmeeren verdoppeln. Bis 2050 könnten mehr Plastikteile in der Weltmeeren schwimmen als Fische, wie Wissenschaftler herausgefunden haben. Besonders dramatisch ist die Tatsache, dass nur 20 Prozent des Plastikmülls verarbeitet werden – 12 Prozent durch Recycling, 8 Prozent durch Verbrennung. Der Rest davon schwimmt im Meer vor sich hin.

Müll in den Weltmeeren

iStock / Utopia_88

Tiere verschlucken Plastik und sterben daran

Die Abfälle haben eine dramatische Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Der Müll befindet sich oft im Magen von Meeresbewohnern und Fischen. Laut den Vereinten Nationen landen jedes Jahr 13 Millionen Tonnen Plastik in den Ozeanen und töten über 100.000 Tiere.

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Mittelmeer immer stärker betroffen

Betroffen ist auch zunehmend das Mittelmeer. Laut der Umweltorganisation WWF gelangen dort eine halbe Million Plastik pro Jahr hinein – das entspricht rund 33.800 Plastikflaschen pro Minute. Die EU hat kürzlich ein Gesetz beschlossen und Wegwerfprodukte verboten – so sollen die Müllberge in den Griff bekommen werden. Doch auch wir sollten weitgehend auf Plastik verzichten – so wird nämlich weniger produziert.

BTN
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