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Mega-Lockdown: Kommt eine deutschlandweite Ausgangssperre?

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Der nächste Corona-Gipfel steht an! Und dieser könnte böse Überraschungen mit sich bringen: Bundeskanzlerin Angela Merkel will die Maßnahmen nochmal deutlich verschärfen. Kommt nun sogar eine deutschlandweite Ausgangssperre?

Es gelten strenge Kontaktbeschränkungen, der Einzelhandel sowie die Gastronomie ist zu – auch Schulen und Kitas müssen geschlossen bleiben. Der harte Lockdown geht zunächst bis zum 31. Januar 2021 – er könnte jedoch verlängert werden. Denn die Infektionszahlen sind einfach immer noch zu hoch. Schon in der kommenden Woche treffen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Länderchefs zum nächsten Corona-Gipfel. Und dann werden wohl nochmal härtere Maßnahmen beschlossen!

Welche Regeln könnten beschlossen werden?

Laut Medienberichten war angeblich eine Beschränkung oder sogar Einstellung des Nah- und Fernverkehrs im Gespräch. Das wurde jedoch von mehreren Seiten zurückgewiesen. „Was es nicht heißt, ist: den Öffentlichen Nahverkehr einzustellen“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Wahrscheinlicher ist aber, dass eine FFP2-Maskenpflicht nach dem Vorbild von Bayern in ganz Deutschland eingeführt wird. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte sogar, die Betriebe zu schließen. Zudem wird auch über eine Homeoffice-Pflicht diskutiert.

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Kommt auch eine ganztägige Ausgangssperre?

Ausgangsbeschränkungen gab es bereits in vielen Regionen in Deutschland. Besonders hart hat jedoch Bayern durchgegriffen: In dem Bundesland gilt eine strikte Ausgangssperre ab 21 Uhr! Die Wohnung darf man dann nur aus einem wichtigen Grund verlassen – dazu zählt beispielsweise der Weg zur Arbeit. Im Landkreis Eichsfeld in Thüringen gilt eine ganztägige Ausgangssperre – dort darf man das Haus nur für das Einkaufen von Lebensmitteln, Arztbesuche oder Hundespaziergänge verlassen. Eine ganztägige Ausgangssperre in Deutschland ist eher unwahrscheinlich – es könnten aber durchaus strengere Ausgangsbeschränkungen oder nächtliche Ausgangssperren in stark betroffenen Regionen beschlossen werden.

Experten fordern härtere Maßnahmen

Immer mehr Experten fordern härtere Maßnahmen, um die Corona-Pandemie einzudämmen. „Die Wahrscheinlichkeit, dass einer meiner Kontakte infiziert ist, war im ersten Lockdown eher gering. Wenn mittlerweile fünf oder zehnmal so viele – je nachdem, wie hoch man die Dunkelziffer annimmt – Infizierte draußen herumlaufen, dann ist das Risiko heute um ein Vielfaches höher und es braucht nur ganz wenige Kontakte, um einer infizierten Person zu begegnen“, sagt Epidemiologe Ralf Reintjes in einem Interview mit dem Focus. Und auch Lother Wieler, Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI), rät zu härteren Maßnahmen – und diese werden wohl auch spätestens nach dem nächsten Corona-Gipfel kommen… Schon gelesen? Mega-Lockdown: Wird der Nah- und Fernverkehr eingestellt?

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