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KUKKSI exklusiv

„Hinter Gittern“: Katy Karrenbauer im kukksi-Interview

EXKLUSIV | Super RTL zeigt erstmals nach 8 Jahren die Kultserie „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ im Free-TV – und das mit Erfolg! Noch immer hat die Knast-Soap eine große Fangemeinde.

In der Serie spielte Katy Karrenbauer die Knast Lesbe „Walter“. Im exklusiven Interview mit kukksi spricht die Schauspielerin darüber, dass sie die Zeit vermisst, wie viel „Walter“ in Katy steckt, dass es ihr damals mit einem regelmäßigen Einkommen finanziell besser ging und dass eine Neuauflage von „Hinter Gittern“ nicht funktionieren würde. 

Freut es dich, dass „Hinter Gittern“ nach so vielen Jahren wieder im Free-TV zu sehen ist?

Ich habe das Format sehr geliebt, sonst wäre ich wohl nicht beinahe 10 Jahre dabei gewesen. Darum hat es mich sehr gefreut, dass Super RTL nun die Wiederholungen zeigt, ohne dass Zuschauer dafür bezahlen müssen. Auch für mich ist es nach so vielen Jahren spannend, auf die damalige Arbeit zurückzublicken.

Vermisst du die Zeit manchmal, als du täglich für „Hinter Gittern“ gedreht hast? 

Ich vermisse manchmal die Kollegen, das Team und die nahezu geregelten Arbeitszeiten. Klingt vielleicht komisch, aber wir waren beinahe eine Familie geworden und ich habe all diese Menschen öfter gesehen, als meine Freunde, habe wirklich unendlich viel Zeit mit ihnen verbracht. Dazu kam ich aus der freischaffenden Arbeit und war dankbar, dass ich, zunächst für einen überschaubaren Zeitraum, mal in einer Festanstellung sein durfte und mich nicht jeden Monat fragen musste, wie ich das Geld für die Miete zusammenbekomme. Dass daraus nahezu 10 Jahre wurden, hat damals noch niemand geahnt.

Hast du zu den anderen Schauspielerin von „Hinter Gittern“ noch Kontakt?

Teils teils. Mit Armin Dallapiccola bin ich in Kontakt, ebenso wie mit Annette Frier und Atto Suttarp, Marcus Grüsser sehe ich ab und zu und Karen Böhne ist eine gute Freundin, seit vielen Jahren. Mit Isabella Schmid mache ich regelmässig einmal im Jahr die „Weihnachtslesung“ in Zürich für Ihre Stiftung „Cinema for Life“. Den anderen begegne ich wenn, dann meist auf Veranstaltungen, so wie z.B. Sanna Englund. Aber wir alle mögen uns nach wie vor und haben uns immer viel zu erzählen.

Wie viel „Walter“ steckt heute in Katy?

Heute sicher weniger als damals. Wir stehen allerdings beide im „Leben“ und lassen uns auch nicht so schnell die „Butter vom Brot“ nehmen, dazu sind wir vollem Empathie. Im Gegensatz zu Walter allerdings regle ich Probleme eher mit dem Köpfchen als mit den Fäusten.

Würdest du dir eine Neuauflage von „Hinter Gittern“ wünschen? 

Das ist vorbei. Mit „Block B“ haben es meine damaligen Arbeitgeber ja nochmal versucht, das Thema aufzunehmen und der Versuch ist gescheitert. Ich denke, mit einer Neuauflage von Hinter Gittern wäre man sicher erfolgreicher gewesen, denn die Fans sind ja noch da, wie man sogar jetzt bei Super RTL gut sehen kann. Aber das war eben nicht gewünscht und ich denke nun, dass es keine weiteren Versuche in dieser Richtung geben wird.

Welche Projekte stehen bei dir künftig an?

Ich drehe zur Zeit für das ZDF die neue Serie „Schnitt für Schnitt“ im Hauptcast als Frau Dr Dorothea Lehberger, Leiterin der Forensikabteilung, an der Seite von Valerie Niehaus, David Roll und Tobias Licht, die ab Mitte Januar immer Mittwochs am Vorabend zu sehen sein wird. Dort bin ich eher kühl, reserviert, Chefin eben. Es macht aber einen riesigen Spass und ich freue mich schon auf die Reaktionen des Publikums. Dazu bin ich ja immer noch im Kino mit dem Film „Härte“ von Rosa von Praunheim zu sehen, für den ich mit dem „Jaeger LeCoultre Preis- Hommage an den deutschen Film“ von der deutschen Filmakademie ausgezeichnet wurde. Ein wichtiger Film und eine große Ehre, dass ich diesen Preis erhalten habe.

Vielen lieben Dank an Katy Karrenbauer für das Interview. „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ läuft immer samstags um 21:45 Uhr in Doppelfolgen bei Super RTL. Was Katy Karrenbauer die letzten Jahre gemacht hat, könnt ihr HIER nachlesen. 

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