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Fabelhaft feminin: Mit diesen Tricks wirkt Dein Outfit sofort weiblicher

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„Oh, wann ist ein Mann ein Mann?“, fragte sich Herbert Grönemeyer bereits 1984 und veröffentlichte damit einen seiner erfolgreichsten Songs. Anlässlich des Weltfrauentags 2023 dichtete der Künstler sein Lied um und überlegt zusammen mit seinem Publikum im Radio: „Wann ist ’ne Frau ’ne Frau?“.

Wer sich diese Frage auch schon einmal beim Blick in den Kleiderschrank gestellt hat, ist nicht allein. Schließlich kann die Wahl eines besonders femininen Outfits, das dennoch nicht zu mädchenhaft ausfällt, schwer sein. Möchte frau dennoch im Büro, beim Shoppen oder auf der nächsten Party die eigene Weiblichkeit optisch betonen, gibt es mehrere Tricks.

Wann ist ’ne Frau ’ne Frau?

Denken wir an Feminität – also das typisch Weibliche – haben wir wahrscheinlich alle etwas verstaubte Bilder im Kopf. Lange Haare, auffallendes Make-up und wallende Kleider sind allerdings nicht mehr zwingend nötig, um seine weibliche Seite noch besser zum Vorschein zu bringen. Auch Jeans und T-Shirt können in der richtigen Kombi Kurven betonen und mit der eigenen Weiblichkeit spielen.

Grundsätzlich heißt es also: Jede Frau darf den Look wählen, der ihr am besten gefällt. Ob lange Mähne oder freche Kurzhaarfrisur – der Styling-Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Ehrlicherweise muss jedoch gesagt werden, dass bestimmte Frisuren und Make-up-Tricks die feminine Note stärker betonen als andere.

Welche Outfits verströmen schnell einen weiblichen Charme?

Ein aufwändiges Haarstyling und das morgendliche Schminken mögen zwar zu einem femininen Look beitragen. Allerdings kostet beides Zeit, Geduld und manchmal sogar ein paar Nerven. Viel leichter geht die Suche nach einer weiblichen Note im Kleiderschrank.

Aber, Moment: Welche Kleidungsstücke sind typisch Mann und typisch Frau?

Diese Frage klingt, als wäre sie von gestern? Stimmt. Denn die Zeiten von strengen Rollenklischees sind längst vorbei. Daher verschwimmen auch die Grenzen zwischen weiblicher und männlicher Mode. Um das zu beweisen, reicht ein Blick in die Fußgängerzone. Die meisten Menschen, die hier entlangschlendern, tragen Jeans, T-Shirt und Sneaker – und das unabhängig vom Geschlecht.

Genderneutrale Kleidung soll dem binären Denken ein Ende setzen und wenigstens modisch die Gleichberechtigung von Mann und Frau voranbringen. Morgens kann die Suche nach dem besten Outfit dadurch verkürzt werden. Dennoch bleibt eine Frage unbeantwortet: Welche Kleidungsstücke strahlen denn nun eine betont feminine Note aus?

Die Antwort wird überraschen, denn darunter befinden sich sogar ein paar genderneutrale Stücke, die mit ein wenig Kombi-Geschick besonders weiblich wirken:

1. Die Mom-Jeans

Sie sitzt locker auf der Hüfte, umspielt Po und Oberschenkel und wirkt insgesamt mehr praktisch als stylish: die Mom-Jeans. Einst als Alltagskleidung für Mütter geschätzt, liegt sie seit ein paar Jahren auch bei kinderlosen Trendsetterinnen voll im Trend. Immerhin ist sie bequem, lässig und wird allein schon dem Namen nach mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht.

Dieser Eindruck verstärkt sich, wenn eine Mom-Jeans nicht im klassischen Blau, sondern in Tönen wie Weiß, Gelb oder Mint gewählt wird. In Kombination mit einem eng anliegenden T-Shirt oder einem Cropped-Top bekommt die Hose zudem einen Hauch Sexyness.

TIPP: Wer die Mom-Jeans nur im typischen Jeansblau im Schrank hat, kann sie mit einem gemusterten Oberteil und dazu passenden farbigen Sneakern kombinieren. Dadurch wirkt die Jeans optisch gleich etwas weicher, ohne dass das ganze Outfit zu „girly“ aussieht.

2. Der Jumpsuit

Ursprünglich war der Jumpsuit als Funktionskleidung für Fallschirmspringer gedacht. Inzwischen handelt es sich um ein It-Piece, von dem frau mindestens eines im Kleiderschrank haben sollte. Denn wie die Mom-Jeans auch, wirkt der Jumpsuit natürlich feminin und lässig gleichermaßen. Speziell Modelle aus weichen Stoffen schmiegen sich an die weiblichen Kurven und vereinen damit Eleganz und Bequemlichkeit.

Bei der Farbauswahl hat frau übrigens freie Bahn. Ein schwarzer Jumpsuit lässt das Outfit cool und sexy wirken. Ein weißes Modell strahlt feminine Leichtigkeit aus. Ob Rot, Blau, Grün oder eine kunterbunte Mischung – Farbvielfalt ist ein weiterer Trick, um dem Outfit mehr Weiblichkeit zu verleihen.

TIPP: Der Jumpsuit macht in der Freizeit und im Office eine gute Figur. Ist es draußen besonders warm und der Anlass weniger formell, kann frau alternativ zum kurzen Playsuit greifen.

3. Figurumspielende Kleider

Kaum ein anderes Kleidungsstück wird so mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht wie das Kleid. Deshalb ist die Auswahl hier besonders groß. Lange und fließende Maxi-Kleider sind ebenso ein Symbol für Frauenpower wie das eng anliegende Cocktailkleid oder das bequeme Babydoll. Zwar wirken Kleider an sich bereits feminin, doch auch dieser Eindruck kann noch verstärkt werden.

Eine einfache Methode, um dem Look mehr Weiblichkeit zu verleihen, besteht in der Wahl des richtigen Schnitts. Bei Kleidern heißt das: Den eigenen Figurtyp bestimmen und dazu passende Designs auswählen. Für Frauen mit eher gerader Taille und kleinem Busen sind folgende Stile passend:

  • Kleider mit Wasserfall-Ausschnitt, der den Blick aufs Dekolleté lenkt
  • Asymmetrisch geschnittene Kleider und One-Shoulder-Designs
  • Empire-Kleider, die mehr Volumen im Brustbereich zaubern

Dagegen sind Kleider in H-Linie für Frauen mit der sogenannten H-Figur ein No-Go. Diese Modelle verstecken Busen, Taille und Hüfte noch mehr, sodass die eigene Körperform schnell androgyn wirkt.

TIPP: Damit eine gerade Taille kurviger wirkt, sind Kleider mit Rüschen, aufgesetzten Taschen oder Volants eine gute Idee.

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