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Die Vorteile des Stillens für Mutter und Baby: Warum Stillen die beste Wahl ist

iStock / Anastasiia Stiahailo

Das Geben der Brust dient längst nicht nur dazu, den Durst und den Hunger des Babys zu stillen. Daneben wird durch das Stillen nämlich auch maßgeblich die emotionale Beziehung zwischen dem Nachwuchs und der Mutter gefördert.

Grundsätzlich zeichnet sich die Muttermilch durch die Vorteile aus, dass sie stets die passende Temperatur aufweist, kostenfrei verfügbar ist und darüber hinaus auch keinerlei Risiken hinsichtlich der Hygiene birgt. Welche Vorteile von dem Stillen im Detail ausgehen und was hinsichtlich der Dauer des Stillens zu beachten ist, erklärt KUKKSI hier.

So profitieren Mutter und Baby von der Muttermilch

Sowohl für das Baby als auch für die Mutter selbst gehen von dem Stillen nicht zu vernachlässigende Nachteile aus. So hält die Muttermilch beispielsweise sämtliche essentielle Nährstoffe bereit, welche eine gesunde Entwicklung des Kindes fördern.

Daneben zeigt sich die Milch aus der Brust der Mutter als überaus gut verdaulich, in ihr sind außerdem zahlreiche Schutz- und Abwehrstoffe zu finden. Ohne Zweifel lässt sich die Brustnahrung daher auch als die natürlichste und beste Mahlzeit für Babys bezeichnen.

Studien konnten bereits belegen, dass Kinder, die gestillt wurden, maßgeblich von gesundheitlichen Vorteilen während ihres Wachstums profitieren können. Außerdem weisen Mütter, die ihr Baby über die Brust ernähren, unter anderem ein geringeres Risiko für Eierstock- und Brustkrebs sowie für Typ 2 Diabetes auf. Nach der Schwangerschaft verläuft die Rückbildung daneben schneller.

Auf Seiten des Nachwuchses stillt das Brustgeben nicht nur den Durst und den Hunger, sondern auch die Bindung zur Mutter wird maßgeblich gestärkt – sowohl auf emotionaler als auch auf körperlicher Ebene. Nicht zu vernachlässigen ist darüber hinaus, dass die Muttermilch zu jeder Zeit verfügbar ist. Falls die Brust mit einem Piercing ausgestattet ist, hilft die Anleitung zum Stillen mit Nippelpiercing.

Die richtige Dauer des Stillens

Werden Säuglinge von dem Zeitpunkt ihrer Geburt ausschließlich über die Brust der Mutter ernährt, gestaltet sich die Situation für sie besonders ideal. Experten empfehlen generell, das Baby für einen Zeitraum von mindestens vier Monaten zu stillen. Nahrung, die darüber hinaus geht, wie zum Beispiel Kuhmilch, Tee oder Säfte, müssen dem Kind neben der Milch in diesem Alter noch nicht angeboten werden.

Sollte es jedoch nicht möglich sein, das Kind ausschließlich über die Brust zu ernähren oder es spricht ein anderweitiger Grund gegen das Stillen, ist die Grundregel zu beachten, dass ein Stillen zu gewissen Zeiten noch immer besser ist, als dem Kind überhaupt nicht die Brust zu geben.

Bekommen die Kinder zumindest ab und zu Muttermilch, können sie dennoch von den bereits genannten Vorteilen profitieren. Als Ergänzung eignet sich in diesem Fall Milch aus der Flasche, also spezielle Säuglingsmilchnahrung.

Hat der Nachwuchs das Alter erreicht, in welchem er auch bereit für die Aufnahme von Brei ist, ist es dennoch sinnvoll, weiterhin ergänzend zu stillen. Auf diese Weise gelingt die Umstellung an die neue Form der Nahrung besonders einfach. Welchen Zeitraum das Stillen allgemeinhin in Anspruch nehmen sollte, fällt stets überaus individuell aus.

Stillen ist nicht möglich – Was nun?

Damit das Stillen ohne Probleme gelingt, ist durchaus eine gewisse Übung nötig. Es ist ganz normal, dass es ein wenig dauert, bis eine ideale Abstimmung von Säugling und Mutter bei der Nahrungsaufnahme erfolgt ist.

Falls dennoch bei dem Stillen Probleme auftreten, stellt die Hebamme oder eine spezialisierte Stillberatung den passenden Ansprechpartner dar. Diese können wertvolle Tipps und Informationen zu der Zeit des Stillens liefern.

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