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Zeitumstellung 2018: Darum gibt es die Sommerzeit!

iStock / nito100

Es ist wieder soweit! Am 25. März beginnt die Sommerzeit und die Uhren werden umgestellt. Doch welchen Sinn hat eigentlich die Sommer- und Winterzeit und wie werden die Uhren umgestellt? 

Die Zeitumstellung findet in der Nacht vom 24. auf den 25. März statt – dann beginnt in Deutschland die Sommerzeit. Aber wie werden die Uhren eigentlich umgestellt? Die Uhren werden dann von 2 auf 3 Uhr vorgestellt – uns fehlt also eine Stunde und es ist damit das kürzeste Wochenende des Jahres.

Darum wurde die Sommerzeit eingeführt

Was soll uns die Zeitumstellung eigentlich nutzen? Ganz einfach: Das Tageslicht sollen wir länger nutzen können. Im Sommer bleibt es dadurch deutlich länger heller und damit wird der Stromverbrauch deutlich reduziert. Mittlerweile ist aber auch bekannt, dass die Zeitumstellung gar nicht viel bringt. „Zwar knipsen die Bürger im Sommer abends weniger häufig das Licht an, allerdings heizen sie im Frühjahr und im Herbst in den Morgenstunden auch mehr – das hebt sich gegenseitig auf“, teilte die Bundesregierung im Jahr 2005 mit.

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Zeitumstellung: So kam es dazu

Wie kam es eigentlich zu der Zeitumstellung? Erst seit dem Jahr 1980 werden in Deutschland die Uhren umgestellt. Die Zeitumstellung gibt es aber schon deutlich länger – erstmals hat diese nämlich Erfinder Benjamin Franklin im Jahr 1784 in einem Brief erwähnt.

Erstmals wurde die Sommerzeit im Deutschen Reich eingeführt – das war im Jahr 1916, welche aber drei Jahre schon wieder abgeschafft wurde. 1973 führten dann viele europäische Länder die Zeitumstellung wegen der Ölkrise ein – Deutschland zog dann 1980 nach. Die Regelung wurde letztmalig im Jahr 1996 geändert: Die Sommerzeiten wurden vereinheitlicht und als Gegenpol die Winterzeit eingeführt. Immer wieder gibt es  Diskussionen, ob die Sommerzeit abgeschafft werden sollte.

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