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Corona: Kommt das Redeverbot in Bus und Bahn?

iStock / ilyast

In München werden die Bürger gebeten, in den öffentlichen Verkehrsmitteln und Einkaufsläden so wenig wie möglich zu reden. Durch das Sprechen können sich Coronaviren verbreiten und das will man verhindern. Kommt also bald für uns alle die Schweigepflicht in Bus und Bahn?

Corona könnte nicht verrückter werden. Nicht, dass das Virus uns schon seit mehr als einem Jahr begleitet und unwiderruflichen Schäden angerichtet hat – wir sind seit einem Jahr durchgängig eingeschränkt. Natürlich sind diese Maßnahmen notwenig und sinnvoll, doch ein Stück Pre-Corona wollen wir doch alle gerne zurückhaben. In München geht das alles aber in die genau andere Richtung: Hier dürfen die Bürger nur noch mit FFP2-Maske durch die Öffentlichen und Einkaufsläden laufen.

Mallorca als Vorbild

Seit neustem wird man sogar angehalten in Bus und Bahn aufkommende Gespräche und Anrufe bitte im Freien fortzusetzen! Das Vorbild ist hier die spanische Insel Mallorca. Denn dort ist es nicht mehr erlaubt, in den öffentlichen Verkehrsmittelnzu reden. Selbst trinken darf man in Bus und Bahn auf der Balearen-Insel nicht mehr – so müsste man sonst die Maske herunternehmen. Die Angst vor einer Übertragung ist da besonders hoch und die Beamten müssen zu besonderen Maßnahmen greifen.

Kommt bald eine bundesweite Regel?

München fand die Idee so klasse, dass sie die Aufforderung gleich übernommen haben. Zwar ist es keine Pflicht, dennoch wird darum gebeten. Da Bayern – und so auch München – meist Vorreiter in Sachen verschärfte Einschränkungen war, ist die Frage berechtigt, ob wir also bald alle zum Schweigen verpflichtet sind. Doch hier folgt Entwarnung: Viele Bundesländer sprechen sich negativ zu dieser Verschärfung aus. Und auch Pro Bahn findet ein Redeverbot nicht sinnvoll. „Dass Fahrgäste teilweise während der Fahrt über ihr Smartphone Musik hören oder gelegentlich auch telefonieren, stellt aus unserer Sicht bei Einhaltung der Maskenpflicht keine besonders große Gefahr dar“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg dem RND. Schon gelesen Corona: Wie sicher ist der Impfstoff wirklich?

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