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Betrunkener Waschbär torkelt über Weihnachtsmarkt – erschossen!

iStock / Vronja_Photon / Symbolbild

Kuriose Szenen auf dem Weihnachtsmarkt in Erfurt: Ein Waschbär torkelte über den Weihnachtsmarkt. Doch was zunächst lustig wirkt, endet in einer Tragödie: Kurze Zeit später wurde das Tier erschossen.

Die Bilder von dem beschwipsten Waschbären vom Erfurter Weihnachtsmarkt amüsierten am vergangenen Wochenende das Netz. Ein Sprecher der Polizei sagte, dass das Tier „offensichtlich alkoholisiert“ war. „Ein Atemalkoholtest wurde mit dem Tier aber nicht durchgeführt“, scherzte der Beamte laut der Nachrichtenagentur dpa.

Nach dem Waschbär auf dem Weihnachtsmarkt gesichtet wurde, riefen Passanten das Ordnungsamt hinzu. Später schlief das Tier an einem Hauseingang ein – doch dort wurde er eingefangen. Zu lachen hatte er dann leider nichts mehr: Von einem Stadtjäger wurde der Waschbär erschossen.

Warum musste das Tier erschossen werden?

Doch musste der Waschbär wirklich erschossen werden? Sie können eine Gefahr für heimische Tierarten wie Schlangen und Vögel darstellen oder auch Infektionskrankheiten in sich tragen. Waschbären stammen ursprünglich aus Nordamerika und dürfen nicht ausgewildert werden. Laut dem Tierschutzbund wissen Tierheime oder Auffangstationen nicht, wie sie mit Waschbären umgehen sollen.

Waschbären gelten als Plage in Deutschland

„Er sieht zwar possierlich aus, aber der Waschbär ist in Deutschland eine unerwünschte invasive Art, die andere heimische Tierarten bedroht. Besonders für die vom Aussterben bedrohte Sumpfschildkröte und für bodenbrütende Vögel ist er eine Gefahr, da er deren Nester plündert und sowohl Eier als auch Jungtiere auffrisst“, sagt Torsten Reinwald, Pressesprecher des Deutschen Jagdverbands, laut der Bild-Zeitung.

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