Ein roter Luftballon, ein unheimliches Grinsen und plötzlich wird aus einem harmlosen Clown der schlimmste Albtraum! Pennywise gehört zu den gruseligsten Figuren der Filmgeschichte. Doch hinter dem Killer-Clown aus „Es“ stecken einige Geheimnisse, die selbst eingefleischte Horrorfans überraschen dürften.
Bereits 1990 sorgte Pennywise in einer TV-Miniserie für Gänsehaut. Damals verkörperte Tim Curry die Horrorfigur. Im Jahr 2017 kehrte der Killer-Clown mit Bill Skarsgård auf die Kinoleinwand zurück. Zwei Jahre später folgte mit „Es Kapitel 2“ die Fortsetzung. Doch was steckt eigentlich hinter der unheimlichen Gestalt?
Das sind 7 Fakten über Pennywise
Warum hat es Pennywise besonders auf Kinder abgesehen?
Pennywise könnte seine Opfer mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten auch direkt töten. Doch das Wesen spielt zunächst mit ihren Ängsten. Besonders Kinder geraten ins Visier, weil sie sich leichter erschrecken lassen. Im Roman wird außerdem deutlich: Angst macht die Opfer für Pennywise besonders schmackhaft.
Deshalb entschied sich Stephen King für einen Clown
Die Idee hinter Pennywise ist ebenso einfach wie genial. Stephen King wollte eine Figur erschaffen, die Kinder gleichzeitig anzieht und erschreckt. Clowns schienen ihm dafür besonders geeignet: Eigentlich sollen sie lustig sein, doch ihre geschminkten Gesichter können auch unheimlich wirken. 1986 erschien der Roman „Es“.
Tim Curry wollte möglichst wenig Schminke tragen
Für die TV-Verfilmung von 1990 sollte Pennywise zunächst deutlich aufwendiger geschminkt werden. Doch Tim Curry hatte nach früheren Dreharbeiten genug von schweren Masken und künstlichen Gesichtsteilen. Deshalb entschieden sich der Schauspieler und Regisseur Tommy Lee Wallace für ein vergleichsweise schlichtes Clown-Make-up.

Pennywise erwacht alle 27 Jahre
Der Horror-Clown treibt nicht ununterbrochen sein Unwesen. Das Wesen zieht sich für lange Zeit zurück und erwacht ungefähr alle 27 Jahre erneut. Dann beginnt in der fiktiven Kleinstadt Derry eine neue Phase des Schreckens. Dieses Muster spielt sowohl im Roman als auch in den Verfilmungen eine wichtige Rolle.
Pennywise ist überhaupt kein echter Clown
Hinter dem weißen Gesicht und den roten Haaren verbirgt sich etwas wesentlich Unheimlicheres. Pennywise ist lediglich eine Erscheinungsform des außerirdischen beziehungsweise kosmischen Wesens „Es“. Die Kreatur kann unterschiedliche Gestalten annehmen und erscheint ihren Opfern häufig in der Form ihrer größten Ängste.
Eine geheimnisvolle Schildkröte spielt eine wichtige Rolle
Stephen Kings Horrorwelt hält eine weitere Überraschung bereit: Im Roman existiert ein mächtiges kosmisches Wesen namens Maturin, das die Gestalt einer Schildkröte hat. Es steht in Verbindung mit der übernatürlichen Welt von Pennywise und bildet einen Gegenpol zur zerstörerischen Kreatur. In den Kinofilmen wird dieser Teil der Geschichte allerdings nur am Rande aufgegriffen.
Die Killer-Clown-Welle sorgte für echte Angst
Im Jahr 2016 machten weltweit Berichte über Menschen Schlagzeilen, die in gruseligen Clownkostümen andere erschreckten oder bedrohten. Besonders in den USA und Großbritannien sorgten die Vorfälle für Aufregung. Einige Personen sollen sogar Waffen bei sich getragen haben. Die Situation ging so weit, dass sich Stephen King persönlich einschaltete. Auf Twitter rief der Horrorautor dazu auf, die Clown-Hysterie zu beenden. Schließlich seien die meisten Clowns harmlos und wollten Kinder lediglich zum Lachen bringen. Eine ziemlich ungewöhnliche Botschaft ausgerechnet von dem Mann, der Pennywise erfunden hat!
RTLZWEI zeigt „Es“ am 25. Oktober 2026 um 20.15 Uhr.

















































