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"Annica Hansen - der Talk": Eine Stunde Einfallslosigkeit am Mittag

© SAT.1 / Benedikt Müller

München. Wegen der neuen Talkshow "Annica Hansen - der Talk" steht Sat.1 derzeit heftig in Kritik. Und ganz ehrlich: Es ist verständlich. Denn zu "Britt" gibt es einen ganz großen Unterschied: Die neue Talkshow ist gefakt! Alle "Gäste" sind Schauspieler und die Geschichten sind erfunden.

Scripted Reality boomt am Nachmittag. Eine gescriptete Talkshow ist allerdings der Gipfel - Und die Kritik der Medien geht von "grottenschlechten Geschichten" bis hin zu "Schrott". Die schlecht erzählten Geschichten ist wohl das Ergebnis der Ideen- und Einfallslosigkeit der Autoren. Doch immerhin: Der gescriptete Talk, welchen eigentlich niemand braucht, hatte am ersten Tag mehr junge Zuschauer, als die "echte" Talkshow "Britt". Doch da fragt man sich: Warum? Ist eine solch gescriptete Talkshow wirklich sehenswert? Klare Antwort: Nein. Offenbar war die Neugier der Zuschauer am ersten Tag zu groß, denn "Annica Hansen - der Talk" hat am zweiten Tag bereits schon wieder Zuschauer verloren. Das Genre Talkshow ist im deutschen Fernsehen fast ausgestorben. Es wäre von  Sat.1 mutig und vor allem auch für die Zuschauer unterhaltsamer gewesen, einen echten neuen Talk im Programm zu etablieren, denn das es genug wahre Geschichten gibt, beweist seit über zehn Jahren "Britt".

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