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07:30 kukksi NRW: Nachrichten aus Köln (31.05.2012)

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Köln (ksta). In den Seminarräumen des Lindenthaler Klinikums gab es für die Medizinstudenten im Dezember vergangenen Jahres wochenlang nur ein einziges Gesprächsthema – und zwar über den Nachbarn. Der 28-jährige Pilot hatte zwar an den meisten Fenstern seiner Wohnung die Rollos heruntergelassen, aber nicht am Erkerfenster. Und dort stand er dann – mit heruntergelassener Hose, auch schon mal völlig unbekleidet – und onanierte. Zu jeder Tageszeit, mal morgens, dann zur Mittagszeit, gerne auch mal am frühen Nachmittag – und das wochenlang. „Es war mir unangenehm und hat mich massiv gestört. Ich hätte zwar wegschauen können, aber die Tatsache, dass mir jemand da sein Sexualleben aufzwingt, während ich hier Stunden in dem Seminar verbringe, das hat mich doch sehr erheblich beeinträchtigt“, erinnerte sich eine Medizinstudentin an die Situation, die sie schließlich zur Anzeige bewog. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Beim Einschmelzen war klar: Hier stimmt etwas nicht. Das vermeintliche 999-er Feingold, immerhin mehr als 50.000 Euro wert, verhielt sich anders als normal, die Konsistenz des glühend heißen Metalls war anders als gewohnt. „Das war für meinen Mandanten natürlich ein Schock“, weiß der Kölner Rechtsanwalt Ilias Uyar. Der Schmuckgroßhändler war auf Betrüger hereingefallen. Angefangen hatte alles am 8. März, als zwei Männer mit einer Kiste bei einem weiteren Schmuckhändler im Rechtsrheinischen auftauchten. Sie boten fein gewalzte Goldplatten an, angeblich beste Ware. Eine so genannte Strichprobe sollte für Sicherheit sorgen, und tatsächlich schien alles in Ordnung zu sein. Der Schmuckhändler empfahl die beiden Verkäufer weiter an den Großhändler, der 56.000 Euro für 1,5 Kilogramm des vermeintlichen Edelmetalls auf den Tisch legte. „Die Platten waren biegsam und hatten alle Eigenschaften von echtem Gold“, so Anwalt Uyar. [WEITERLESEN]

Köln (ksta). Es gab eine Zeit, da war Joachim Kühn sehr unzufrieden mit dem Kinoprogramm in Deutschland. „Mitte der 90er Jahre war der Dokumentarfilm im Prinzip aus den Kinos verschwunden“, erzählt der 50-Jährige. Um dieser für ihn traurigen Situation etwas entgegenzusetzen, entschied sich der Leiter der Filmpalette, selbst aktiv zu werden. Im Jahr 1996 gründete er einen eigenen Filmverleih – die Real Fiction. Wie die berühmten Unternehmen Universal oder Warner Bros. – nur eben im Kleinen – sorgt er seitdem dafür, dass interessante Filme nach ihrer Fertigstellung auch tatsächlich das Licht der Leinwand erblicken. 100 Kinoprojekte sind dabei bis heute zusammengekommen, was aus dem einstigen „Korrektiv zum Mainstreammarkt“ die wichtigste Adresse der Region in diesem Bereich der Kinowirtschaft gemacht hat. Der Film „Workingman’s Death“ von Michael Glawoggerder, der sich um Schwerstarbeit in der Dritten Welt dreht, gewann 2007 zum Beispiel den Deutschen Filmpreis, und auch „Die Anwälte“, über die RAF-Anwälte Otto Schily, Horst Mahler und Christian Ströbele, war Gesprächsthema der Feuilletons. [WEITERLESEN]

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