07:30 kukksi NRW: Nachrichten aus Köln (21.05.2012)
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- Kategorie: Magazine
- Erstellt am Montag, 21 Mai 2012 07:30
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Köln. Krasser Zwischenfall in der Domstadt: Ein Betrunkener hat die Kölner Innenstadt am Wochenende zum Golfplatz erklärt. Der Mann spielte Golf mitten in der City! Mit einem Golfschläger schlug er Bälle auf die Straße. Ein Taxifahrer war am Barbarossaplatz auf den Mann aufmerksam geworden, nachdem er einen lauten Knall gehört hatte. Er stieg aus und fand neben seinem Fahrzeug einen Golfball. Der Betrunkene schlug immer mehr Bälle auf die Straße. Der Taxifahrer startete den Versuch, mit dem Mann zu reden - Doch vergebens, denn er wurde beschimpft. Der Taxifahrer rief die Polizei, der betrunkene Mann wurde festgenommen. Wegen Eingriffs in den Straßenverkehr dürfte ihm jetzt richtig viel Ärger drohen.
Köln (ksta). Ein großes Fest der Kultur: Trotz sommerlicher Temperaturen besuchten Zehntausende am Sonntag die vielen Angebote im Zuge des Kultursonntags des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Ein Streifzug. Nikola Tesla windet sich auf dem Boden, sein Körper zuckt von elektrischen Schlägen. Im nächsten Moment steht er wieder aufrecht, grinst: „Ich hab’ doch nur Spaß gemacht!“ Die „Eventisierung“ der Wissensvermittlung hat sich im Abenteuer-Museum Odysseum, dem einzigen rechtsrheinischen Vertreter beim Museumsfest, schon lange durchgesetzt – und scheint gut anzukommen. Die kleinen Besucher lachen und kichern über die Blödeleien des vermeintlichen Physikers und Elektroingenieurs Tesla, der in Wirklichkeit der Schauspieler Christian Stock ist. Dessen Präsentation elektrischer Experimente dürfte genau nach Jana Gerikes Geschmack sein. Die Elfjährige, die mit ihren Eltern und der kleinen Schwester unterwegs ist, freute sich schon in der Schlange auf die „Hochladungsshow“ und die damit verbundene Action. [WEITERLESEN]
Köln (ksta). Andreas Müller versieht als Messdiener seit 14 Jahren den Dienst am Altar. Doch nicht nur der Dom und die feierlichen Gottesdienste haben es dem 21-Jährigen angetan. In der Messdiener Sakristei hängt eine Fahne des 1. FC Köln, gleich neben einem Bild vom Papst. Ab Herbst wird Andreas Müller wahrscheinlich in Trier studieren. Germanistik auf jeden Fall, dazu vielleicht Theologie oder Philosophie. Das sind gute Aussichten für den 21-Jährigen – wenn Trier nicht so weit vom Dom weg wäre. „Das wird sehr schwer“, sagt der junge Mann schmunzelnd. Denn sein Leben ist eng mit der Kathedrale verbunden. Wenn man alles zusammenrechne, sagt Müller, „dann verbringe ich wohl drei Tage pro Woche im Dom“. Andreas Müller ist Sprecher der Dom-Messdiener, einer Schar von rund 45 Jungen und Männern zwischen sieben und etwa 30 Jahren, die in ihren rot-weißen Gewändern zur feierlichen Gestaltung der Gottesdienste beitragen. [WEITERLESEN]
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